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FULL CONTACT – Klettern am Limit

Eine Erstbegehung, die es in sich hat: die Marmot-Botschafter Albert Leichtfried und Benedikt Purner meistern eine anspruchsvolle Route aus Eis und Fels am Grödner Joch.

Auf der Suche nach den perfekten Bedingungen für anspruchsvolles Eisklettern begaben sich unsere Professionals Albert Leichtfried und Benedikt Purner auf die Reise nach Italien. In den Dolomiten waren in diesem Winter an manchen Stellen Eisgebilde gewachsen, welche in anderen Wintern nicht in dieser Ausprägung anzutreffen sind. Die Reise vom Ötztal nach Gröden war lang und der Wecker klingelt an solchen Tagen sehr früh, ist ein Ausflug in die Dolomiten doch stets ein bleibendes Erlebnis und hierfür ist keine Anstrengung zu hoch!

© Stefan Voitl

Seit Monaten bereiteten die beiden Profi-Bergsteiger ihren Erfolg vor und nahmen die beabsichtige Route vor Ort unter die Lupe: „Am 30. Dezember 2019 fiel uns bei einer Besichtigungsfahrt ans Grödner Joch eine Linie auf, welche in diesem Winter mit einem Vielfachen an Eiszapfen und Glasuren als sonst ausgestattet ist“, erinnert sich Albert.

„Born wild“

Die baldige Rückkehr konnten die beiden Marmot Pros kaum abwarten und bereits am 5. Januar war es dann soweit: die Anreise wurde eine Stunde vorverlegt und mit Erfolg wurde die „Startnummer Eins“ am Grödner Joch gesichert. Die Route „Ironman“ war bald geklettert und mit großem Interesse schielten beide auf das zu erkundende Neuland an ihrer Seite. Schnell waren die Seile beim etwa 100 Meter entfernten Einstieg und bereits von unten war klar, dass es verdammt anspruchsvoll werden würde. Aber genau diese Anstrengung, dieses Neuland und die Suche nach dem Wilden, dem Ursprunglichen – das ist es, was beide seit jeher antreibt, denn beide sind „born wild“.

© Stefan Voitl

Kurz nach dem Start steckte Benni bereits tief in einem Kamin und schrubbte sich ohne Absicherung nach oben – „full contact“ war ihm das erste Mal in den Sinn gekommen! Einige Eisglasuren und delikate Mixed-Passagen später machte er Stand. Im Nachstieg mit dem Eiger- Rucksack und vollkommen im Kamin steckend kam konnte auch Albert nur noch schmunzeln, welches sich durch die bizarren Eisglasuren oberhalb unmittelbar in ein Lächeln verwandelte. Es war bereits später Nachmittag als die 2. Seillänge im Rang einer knackigen M8 eingerichtet wurde. Es war von Beginn an der Plan, die Standplätze zu bohren und in den Seillängen so clean als möglich zu klettern. Die natürliche Absicherung in den Schlüsselpassagen wurde allerdings durch die geschlossenen Felsstrukturen verhindert.

Am 9. Januar kamen die beiden Haudegen mit neuer Energie zurück, um den Rest der Route vorzubereiten. Für das Einrichten von unten benötigt man nicht selten mehr Power als für das Freiklettern und an diesem Tag wurde weitere vier Seillängen eingerichtet mit hohen Schwierigkeiten im steilen Gelände. Die insgesamt 11 gesetzten Bohrhaken als Zwischensicherung in den 6 Seillängen versprachen mehr als nur Abenteuer!

Freiklettern im Eis

Am 19. Januar war es dann soweit: die beiden Mitglieder vom Ausbilderteam der österreichischen Bergführer (VÖBS) waren wieder am Ort des Geschehens, bereit für Ihre Mission!

© Stefan Voitl

Bereits in der 2. Seillänge (der knackigen M8), war die fordernde Kälte förmlich zu spüren, allerdings konnte sie unseren Jungs wenig anhaben – sie hatten mit der neuesten Generation unserer Alpinist Jacket sowie dem West Rib Parka die Flaggschiffe unserer Kollektion dabei. Gut zu wissen, wenn man sich um die Ausrüstung keine Gedanken machen muss.

Diese wurden nämlich für die Route gebraucht. Präzise Bewegungen wechselten sich ab mit flüssigen Abläufen, um den extremen Anstrengungen Herr zu werden. Nach der dritten Seillänge kam die Schlüsselseillänge: eine überhängende Verschneidung mit Eisglasuren und weiten Zügen. Bis zur Crux arbeiteten sich Albert und Benedikt kontinuierlich voran bis nach einigen Anläufen an kleinen Hooks auf dünnen Glasuren auch hier Lösung gefunden wurde.

Mit letzter Kraft kletterte Albert weiter im Eis und platzierte die Schrauben im Eis. Dann fiel ihm im letzten Moment die Verschneidung im Hintergrund ein und er stemmte sich mit dem ganzen Körper dagegen: full contact! Nach einer leichteren Länge folgte eine obligatorisch zu kletternde M7-Stelle, kurz bevor der Abschlusszapfen wartete. Mit Konzentration und voller Entschlossenheit bewältigten beide bis zum Ende der Route und oben fielen sich beide glücklich in die Arme!

Mit „Full contact“ – eine spezielle Komposition aus Fels und Eis

Länge und Schwierigkeit: 180 Meter / M9

Erstbegehung: Albert Leichtfried & Benedikt Purner 5., 9, und 19. Januar 2020

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