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Stefan Glowacz und der zweite Teil Grönlands

Nachdem der Marmot-Athlet Stefan Glowacz im vergangenen Jahr das grönländische Inlandeis (1000 km) überquert hatte, kam er nun zurück, um seine Expedition endgültig abzuschließen. Der Versuch des letzten Jahres, diese Expedition mit dem Aufstieg an einer Big Wall an der Ostküste zu beenden, scheiterte aus mehreren Gründen. In diesem Jahr soll die 1300 Meter hohe große Wand ihren nächsten Versuch erhalten!

Der wohl härteste Teil für den Extremkletterer Stefan war die Reise zu seinem Ziel: Wie im vergangenen Jahr beschlossen er und sein Team, mit einem 14 Meter langen Segelschiff namens “Santa Maria” nach Grönland zu fahren.  Das Team freute sich darauf, den Skipper wieder zu treffen, aber leider wird vor allem Stefan schon nach wenigen Minuten seekrank.

In der Nacht zum 31. Juli erreicht das Team schließlich die “Bäreninseln”. Das schlussendliche Basislager soll zwar auf der anderen Seite des Fjords errichtet werden, aber hier befand sich der einzig sichere Ankerplatz. Die nächsten Stunden sind nötig, um alle Geräte zu sortieren, alles neu zu organisieren und abzuwickeln, um in den nächsten zwei Wochen ganz allein überleben zu können. Santa Maria wird den Ankerplatz verlassen, sobald das Team grünes Licht gegeben hat. Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer!

Am frühen Morgen des 2. August verließen Stefan und seine Teamkollegen das Basislager mit ihren unzähligen Karabinern, Haken, Schlingen und Seilen. 24 Stunden Tageslicht in Grönland sind der Traum für jeden Kletterer, aber obwohl die Zeit bei den Lichtverhältnissen keine wesentliche Rolle spielt, kann es das Team kaum erwarten, zu starten! Stefan und Philipp sind diejenigen, die den ersten Aufstieg beginnen. In zwei Teams aufgeteilt, sind die ersten Anstiege noch einfach. Nach 150 Metern wird die Wand steil und erscheint wie ein Meer aus Felsen.

Nach 50 Metern bohrt Stefan zwei Standhaken in die Wand, während das andere Team die beiden Jungs von der Moräne eines Gletschers aus beobachtet. Jedes Team sollte ein bis zwei Tage klettern und dann durch das zweite Team abgelöst werden.

Plötzlich ein lautes Knacken. Alle, auch die Jungs auf dem Gletscher, gehen davon aus, dass dieses Geräusch vom Gletscher kommen würde. Adrenalin rauschte mit dem zweiten Knacken in Stefans Blut als er realisierte, dass das Geräusch von der Wand 100 Meter über ihm kam. Völlig ungeschützt und fest mit dem Standhaken verbunden, ohne Aussicht auf Schutz, kam Panik auf, als der dritte Knacken ertönte. Im diesem Moment war Stefan, mit Philipp 15 Meter unter sich, überzeugt, dass beide in den nächsten Sekunden sterben werden. Aus dem Augenwinkel konnte Stefan sehen, wie der Felsbrocken 50 Meter über ihm auf ein Felsvorsprung traf und in Hunderte von kleineren Felsbrocken explodierte.

Splitter und Felsstücke schießen an ihm vorbei und treffen Arm und Bein. Stefan und Philipp drücken sich so nah wie möglich an den Fels – und wie durch ein Wunder werden beide nur leicht verletzt.

Nach dem Abstieg werden die Wunden gesichtet und gereinigt, einige Tage Pause sind notwendig. Eine solche Erfahrung geht an niemanden spurlos vorbei.

Am 6. August beginnt der nächste Aufstiegsversuch, das Team unterstützt Stefan so weit wie möglich. Die Taktik besteht darin, sich mit der Führungsarbeit abzuwechseln und nonstop auf den Gipfel zu klettern. Nach ein paar Stunden Aufstieg ist das Team auf dem Gipfel, mit einer atemberaubenden Aussicht: Die nie untergehende Sonne und ein überglücklicher Haufen Freunde stehen sich gegenüber.

Wir sind mehr als glücklich, dass alle wieder aus Grönland nach Hause gekommen sind!

Diese Reise hat gezeigt, wie gefährlich einige Momente sein können, aber auch, wie unglaublich die Natur ist. Wie wertvoll die Momente sind und wozu ein gutes Team Sie inspirieren kann.

Bleibt gesund und achtsam, egal was ihr vorhabt!

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